Liebe Besucher meiner Website,

das Angebot der Rubrik "Der Außenbereich" ist noch in der Erstellungsphase.
Diese wird bald abgeschlossen sein, damit Sie auch hier das vollständige Angebot meiner Arbeit ersehen können.

Sollten Sie aber jetzt schon Bedarf in einer dieser Richtungen haben, kontaktieren Sie mich gerne jetzt schon, da ich diese Leistungen selbstverständlich anbieten und durchführen kann.

Vielen Dank.

Wärmedämmung soll den Durchgang von Wärmeenergie möglichst weit reduzieren. Bei Lebewesen dient die Wärmedämmung zur Reduzierung von Wärmeverluste an eine kalte Umgebung (Extremfälle sind Polregionen und der Weltraum), bei Anlagen der Wärmetechnik steht die Vermeidung von Verlusten durch Wärmeabgabe bzw. -abstrahlung im Mittelpunkt und bei Kälteanlagen soll der Eintrag von Umgebungswärme vermindert werden. Die Wärmedämmung von Gebäuden wird durch die Bauweise vorgegeben und kann durch Einsatz von Dämmstoffen verstärkt werden. Passivhäuser mit optimaler Dämmung kommen ohne Heizung (Ofen, Herd usw.) aus, weil die Abwärme der Nutzer zur Schaffung einer behaglichen Temperatur im Inneren ausreicht.

* Die Umgangssprache spricht in solchen Fällen häufig von Isolierung, doch dieser Begriff wird nur noch für die Be-/Verhinderung von elektrischem Stromfluss verwendet.
* Der Schutz eines Gebäudes vor dem Eindringen von Wasser wird als Bauwerksabdichtung bezeichnet.

Beispiele für die Anwendung von Wärmedämmungen an Personen, Gegenständen oder Anlagen sind Bettdecke, Pelzmantel, Handschuh, Daunenoverall, Kühltasche, Rohrdämmung, Holzfaserdämmplatte. In der Raumfahrttechnik setzt man zum Beispiel Multilayer Insulation-Folien ein (engl. insulation = Dämmung).

In allen Fällen wird durch den möglichst kleinteiligen Einschluss (inclusive Windschutz) von Gas oder Vakuum durch festes Material dem Wärmefluss thermischer Energie ein möglichst hoher Widerstand entgegengesetzt.

Gebräuchliche Materialien sind:

* Mineralische Fasern wie Steinwolle, Glaswolle
* Fasern aus natürlichen organischen Materialien wie Holzfaserwerkstoff, Holzfaserdämmplatte, Zellstoffverbundelemente, Holzwolle, Zellulose, Hanf, Flachs, Kokos, Wolle, Schilfrohrplatten

* Künstliche organische Schäume wie Polyethylen, Polystyrol, Neopor, Polyurethan
* Mineralische Schäume wie Porenbeton, Bimsstein, Perlite, Blähton, Blähglimmer, Calciumsilikat-Platten (vorzugsweise für Innendämmung von Außenwänden), Schaumglas

* Zelluloseflocken (auch zum Einblasen in Hohlräume), Hanf-Leichtlehm, Ceralith, Blähglas, Blähton (Thermosit: nicht mehr auf dem Markt, bei Renovierungen aber noch auffindbar), Kork

* Vakuumwärmedämmung

* Aerogel

Wärmedämmung von Gebäuden [Bearbeiten]

Die Wärmedämmung von Gebäuden zur Einsparung von Heizenergie hat im Rahmen des Bewusstwerdens für nachhaltige Entwicklung und der Verteuerung von Energie in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts einen hohen Stellenwert erhalten. Insbesondere auch deshalb, weil zeitgleich gesetzliche Vorschriften zur Wärmedämmung von Gebäuden beschlossen wurden. Mit steigendem Bewusstsein für die Erschwernisse durch sommerliche Überhitzung des Gebäudeinneren werden die Vorteile einer starken Wärmedämmung für den Sommer deutlicher erkennbar.

Baustoffe wie Stahl, Beton und Glas, aber auch Natursteine sind relativ gute Wärmeleiter, so dass die daraus errichteten Außenwände von Gebäuden bei kalter Witterung sehr schnell die Wärme von der Innenseite an die Außenseite abgeben. Beim Einsatz dieser Baustoffe werden die Außenwände, auch nachträglich, mit so genannten Dämmstoffen versehen, um so den Heizenergiebedarf zu reduzieren. Gleichzeitig wird der sommerliche Hitzeschutz verbessert, da die Wärme nur langsam in das Gebäude eindringt und die Behaglichkeit reduziert. Beim Einsatz von Klimaanlagen führt dies zur Einsparung von Betriebsenergie.
Arten der Wärmedämmung [Bearbeiten]

Man unterscheidet Außen-, Innen- und Kerndämmung. In weiten Teilen Deutschlands ist der einschalige Wandaufbau aus tragenden und wärmedämmenden Baustoffen wie zum Beispiel Ziegel oder Bims- und Porenbeton gängig. In Verbindung mit Kalksandstein oder schlecht dämmenden anderen Bausteinen wird eine zweischalige Wand mit vorgesetzter Dämmschicht zu einer geschickten Kombination von Statik, Schallschutz, Wärmespeicherung und Wärmedämmung. In Norddeutschland ist der dreischalige Wandaufbau mit Kerndämmung häufig, bei modernen Fassadensystemen wird oft eine Glas-Luft-Glas-Fassade gebaut. Bei der wärmetechnischen Sanierung des Bestandes wird die zweischalige Konstruktion oft als Wärmedämmverbundsystem bezeichnet.
Sonderfälle [Bearbeiten]

In manchen Fällen ist eine Außendämmung nicht möglich oder nicht gewünscht. So kann man bei Lehmaußenwänden in Fachwerkhäusern und Gebäuden, deren Außenfassade erhalten bleiben soll, auch nachträglich eine Innendämmung aufbringen. Innendämmungen sind problematischer, da der Taupunkt nach innen wandert und dadurch die Gefahr von Feuchtigkeitsbildung und damit von Gebäudeschäden besteht. Wenn die Konstruktion mit diffusionsoffenen kapillaraktiven Dämmstoffen ausgeführt wird, lassen sich diese Probleme heute im Regelfall beherrschen.
Innendämmungen mit Dampfsperren sind ebenfalls möglich, müssen jedoch sehr sorgfältig ausgeführt werden, da bei Beschädigung der Dampfsperre sich bildende Feuchtigkeit kaum mehr aus der Konstruktionsebene entweichen kann. Eine recht elegante Alternative ist das Ankleben mineralischer Schaumplatten, die ziemlich den gleichen Wasserdampfwiderstand haben wie Mauerwerk. In jedem Fall muss eine Innendämmung durchgehend luftdicht gegenüber der Raumluft abgeschlossen werden, um Hinterlüftung und dadurch zwangsläufig entstehende Kondensation durch Konvektion zu vermeiden.

Außenwände lassen sich auch von innen dämmen
Abgelegt unter: Renovierung — Stephan at 4:35 pm on Dienstag, Dezember 27, 2005

Eine optimale Dämmung der Außenwände kann helfen, die Heizkosten zu senken. Gerade bei Altbauten lässt die bestehende Isolierung jedoch oft zu wünschen übrig. Normalerweise würde sich nun eine zusätzliche Wärmedämmung von außen empfehlen, die anschließend sauber verputzt wird. Steht die Fassade des betagten Hauses jedoch unter Denkmalschutz oder ist die Anbringung einer äußeren Dämmschicht aus anderen Gründen nicht möglich, bleibt nur eine Lösung: Die Dämmplatten müssen an der Innenseite befestigt werden.

Dabei sollte der Haus- oder Wohnungsbesitzer auf möglichst dünnes Material achten. Schließlich kostet jeder Zentimeter, um den die Wand ins Zimmer hinein „wächst“, wertvollen Wohnraum. Im Baumarkt sind spezielle „Klimaplatten“ zu haben, die bereits mit zwei bis drei Zentimetern Dicke eine optimale Dämmung garantieren.

Sie sorgen dafür, dass deutlich weniger Heizenergie verloren geht, die Räume werden spürbar schneller warm. Zudem leiten die Platten keine eventuell vorhandene Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk ins Innere der Wohnung – ein muffiger Geruch und Schimmelpilzbildung sind deshalb kein Thema mehr.